Wie Wenige viel bewirken können

Einmal im Monat treffen sie sich in einer bekannten Gaststätte im Zentrum von Kempten. Weil sie sich gut kennen, bildeten sie einen eher lockeren Zusammenschluss, dem sie den Namen »auxilium« gaben.

Andrea Kiechle, Else Buhmann (von links) und Helmut Gockel (rechts) gehören der Vereinigung »auxilium« an, die 3000 Euro für das neue AllgäuHospiz spendete. Professor Dr. Volker Hiemeyer und Hospizleiterin Susanne Hofmann bedankten sich für die Spende.

Für den Nichtlateiner: die Hilfe, in diesem Fall »Menschen, die helfen«. Der Außenstehende darf annehmen, dass außer Weltbewegendem die Heimatstadt und die sie umgebende Region häufige Gesprächsthemen sind.
Alles und aufgerundet
Dennoch ist es durchaus erstaunlich, was eine so bescheiden kleine Gruppe – Sprecherin Andrea Kiechle nennt sieben bis neun Mitglieder – bewirken kann. Denn der gesamte Jahresbeitrag wird aufgerundet und alljährlich »gemeinnützigen Zwecken« zur Verfügung gestellt. Für 2015 kamen so immerhin 3000 Euro zusammen, die den Neubau des AllgäuHospiz unterstützen werden.
Der ist notwendig geworden, nachdem die vorhandenen acht Zimmer nicht mehr ausreichten und eine Erweiterung im Rahmen des bestehenden Gebäudes nicht möglich ist. Umso mehr Freude löste bei der Spendenübergabe die generöse »auxilium«-Spende bei Professor Dr. Volker Hiemeyer, Geschäftsführer Allgäu Hospiz und Hospizleiterin Susanne Hofmann aus.