Aufnahmekriterien

Aufgenommen werden alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, Nationalität, Konfession und ihres Alters, die an einer Krankheit leiden: die progredient verläuft und ein bereits fortgeschrittenes Stadium erreicht hat bei der Heilung ausgeschlossen und eine palliativmedizinische Versorgung erforderlich oder vom Patienten gewünscht wird eine begrenzte Lebenserwartung lediglich von Wochen oder Monaten vorliegt Krankenhausbehandlung nach § 39 SGB V nicht erforderlich ist die ambulante Versorgung nicht mehr möglich ist.

Beispiel

Sie haben einen schwerkranken Angehörigen und können ihn in der
letzten Lebensphase nicht versorgen, da der Umfang der medizinisch-
pflegerischen Versorgung die häuslichen Möglichkeiten übersteigt.
Welche Schritte sind notwendig?

  1. Sie stellen telefonisch oder persönlich nach Terminabsprache eine Anfrage im Hospiz. Wenn es Ihnen möglich ist zu kommen, erhalten Sie gleich einen Eindruck vom Haus und viele Fragen zur Organisation können bereits vor Ort geklärt werden.
  2. Die Aufnahmeanträge bekommen Sie im Hospiz oder Sie können diese auch als PDF-Datei herunterladen (siehe unten) und ausdrucken.
  3. Der behandelnde Arzt (Klinik-o.Hausarzt) füllt die Bescheinigung zur Notwendigkeit der stationären Hospizversorgung aus und faxt diese vorab an uns zurück.
  4. Der Versicherte oder dessen Vertreter füllt den Antrag nach §39 a SGB V aus und faxt diesen ebenfalls vorab an uns zurück.
  5. Das  Hospiz leitet die Anträge bei der Aufnahme an die Krankenkasse weiter.

Persönliche Beratung

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum
Hospizaufenthalt an uns.
Die Bürozeiten sind:
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr
und Freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr,
Tel. 0831/960 464-0.

Für einen persönlichen Gesprächstermin stehen wir Ihnen nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten zur Verfügung.